Sechzehn Schüler:innen aus ganz Deutschland hatten im März die Gelegenheit, in den Arbeitskreisen von Prof. Franc Meyer und Prof. Inke Siewert spannende Einblicke in die moderne PCET-Forschung zu gewinnen. Dort konnten sie nicht nur mit flüssigem Stickstoff arbeiten und die Gloveboxen nutzen, sondern auch selbst Messungen mit FTIR-Spektroskopie und Cyclovoltammetrie durchführen - Methoden, die auch im SFB 1633 eine zentrale Rolle spielen.

      

Am 10. und 11. März war der SFB 1633 mit einem Stand auf den Studieninformationstagen in Göttingen vertreten. Zwei Promovierende aus dem SFB berichteten über ihren wissenschaftlichen Werdegang – von ihrem Studium bis zur Promotion. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit für Studieninteressierte, sich aus erster Hand über mögliche Karrierewege in der Wissenschaft zu informieren. In zahlreichen Gesprächen wurden Fragen zu Studieninhalten, Forschungsalltag und beruflichen Perspektiven diskutiert. Die offene und interaktive Atmosphäre ermöglichte einen direkten Austausch und gab den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die wissenschaftliche Laufbahn.

Am 07. März fand ein eintägiger Workshop zum Thema "Effective Science Communication – online and offline" mit Axel Langer (JLU Gießen) statt. Organisiert vom SFB 1633, vermittelte der Workshop praxisnahe Strategien zur klaren und prägnanten Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte für ein nicht-akademisches Publikum. Behandelt wurden verschiedene Kommunikationswege, darunter digitale Medien, Social Media, Präsentationen und direkte Gespräche, beispielsweise auf Messen oder öffentlichen Veranstaltungen. Ziel war es, Forschende dabei zu unterstützen, ihre Arbeit verständlich und wirkungsvoll zu präsentieren. Der interaktive Workshop kombinierte theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen und Diskussionsrunden. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die durch ihre Beiträge die Diskussion bereichert haben.

Unter dem Motto „Wie arbeitet man in einem Chemielabor?“ hatten 37 Schüler:innen der 11. und 12. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, im Rahmen eines Schnupperpraktikums an der Fakultät für Chemie die faszinierende Welt der Chemie im Labor hautnah kennenzulernen. Am Institut für anorganische Chemie konnten die Schüler:innen selbstständig experimentieren, unter anderem zu den Themen des SFB1633. Dabei konnten sie entdecken, wie Redoxreaktionen vom pH-Wert abhängen und wie Ammoniak mithilfe von PCET hergestellt werden kann — eine innovative Methode, die umweltfreundliche Ansätze in der chemischen Industrie fördert. Die Chemie hatte dabei auch noch mehr zu bieten: So konnten die Teilnehmenden pyrophores Eisen herstellen, das sich an der Luft selbst entzündet, und erfahren, wie Titan-Bleche ganz ohne Farbstoffe „gefärbt“ werden können.

             

Am 29. September 2024 fand zum 11. Mal das größte Kinder- und Jugend-Event für Naturwissenschaften in Nordhessenzum auf dem Schulcampus der Beruflichen Schulen und der Johannisberg-Schule Witzenhausen statt. Organisiert vom Verein "MINT im Werra-Meißner-Kreis" konnten Jung und Alt unter dem Motto "Technik zum Anfassen" bei rund 60 Aussteller:innen aus Unternehmen, Vereinen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Hochschulen und Schulen naturwissenschaftliche Phänomene auf interaktive Weise erkunden. Der SFB 1633 war mit einem Exponat zur nachhaltigen Energiewirtschaft mithilfe von PCET vertreten. Anhand einer Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle konnten sowohl grundlegende Prozesse der Brennstoffzellentechnologie erläutert als auch aktuelle Herausforderungen und Forschungsansätze im Bereich der nachhaltigen Energienutzung diskutiert werden. Ergänzend veranschaulichten die Sauerstoffproduktion einer Wasserpest und die Elektrolyse von Wasser das Zusammenspiel von Chemie, Physik und Biologie im Kontext einer nachhaltigen Energiewirtschaft.